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Zeichnung des alten Bahnhofs in Olpe
 
 

Der Weg

  • Am 04.11.1997 wurde der Förderverein gegründet. Mittlerweile hat er ca. 560 Mitglieder, zu denen „Ölper“ und Zugezogene gehören.
  • Eine „Machbarkeitsstudie“, die 1999 von der Stadt Olpe in Auftrag gegeben wurde, untersuchte den möglichen Rahmen für das Museum: Den Flächenbedarf, den Sammlungsbestand hinsichtlich Qualität und Umfang, Bau- und Folgekosten, die wirtschaftliche Bedeutung für die Stadt, die Finanzierbarkeit. Ergebnis: „Ein Museum in Olpe ist machbar!“
  • Die Stadtverordnetenversammlung beschloss daraufhin am 26.01.2000 „vor dem Hintergrund der in der Machbarkeitsstudie genannten Voraussetzungen spätestens bis zum 700-jährigen Stadtjubiläum (2011) ein Museum in Olpe zu realisieren.“
  • Als Standort für das Museum wurde damals das Bahnhofsgebäude mit angrenzendem Gelände vorgesehen.
  • Das Vorkonzept für die Dauerausstellung wurde von dem Münsteraner Fachbüro für Museumsplanungen Dr. Ulrich Hermanns erarbeitet und 2002 in Olpe vorgestellt. Eine wichtige Forderung des Fördervereins und auch des Museumsplaners lautete: Das Olper Museum soll innovativ, interaktiv, modern sein.
  • Weitergehende Konzeptentwürfe, auch schon so genannte Feinkonzepte, wurden am 07.03.2004 von Dr. Hermanns dem Olper Rat vorgestellt.
  • Noch einmal wurde ein Vergleich von zwei möglichen Standorten für das Museum angestellt: Die ehemalige „Höhere Stadtschule“ in der Wüste und das Bahnhofsgebäude wurden kritisch untersucht und miteinander verglichen. Das Ergebnis: die „Höhere Stadtschule“ hat zwar eine ideale Lage (zwischen Stadtkern und Biggesee), aber nur wenig Platz und kaum Erweiterungsmöglichkeiten.

    Das Bahnhofsgebäude ist zwar sehr sanierungsbedürftig, bietet aber bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Die Entscheidung zwischen Stadt Olpe, Förderverein und dem Museumsplaner Dr. Hermanns fiel zugunsten des Standortes „Bahnhof“. Auf dieser Basis sollte nun eine Kostenermittlung vorgenommen werden, um noch im Frühjahr 2006 im Stadtrat über das weitere Vorgehen zu beraten und zu beschließen.
  • Am 21.06.2006 legte Herr Dr. Hermanns dem Rat und vielen interessierten Zuhörern seine Kostenschätzung vor. Sie belief sich auf die folgenden Beträge:

    Einschließlich aller Nebenkosten würde ein Investitionsaufwand von ca. 5,8 Mio. € entstehen. Davon entfallen jedoch ca. 2,4 Mio. € auf die Sanierung des Bahnhofsgebäudes – Kosten, die eigentlich nicht dem Museum zugerechnet werden dürften. Für die jährlichen Betriebskosten wurden ca. 500.000 € ermittelt. Hierin sind Zinsen und Abschreibungen von über 230.000 € enthalten!

    Der Vorstand des Fördervereins war von der Höhe dieser Kosten schockiert und erklärte, dass zu diesen Kosten ein Museum in Olpe bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage nicht realisiert werden könnte.

    In der Ratssitzung vom 21.06.2006 wurde dieses Konzept erwartungsgemäß gegen 11 Stimmen abgelehnt. Die vorgelegte Konzeption wurde damit verworfen. Sprecher aller Fraktionen betonten jedoch, dass eine kleinere, kostenmäßig vertretbare Lösung gefunden werden müsse.
    Damit war kein endgültiges Aus für das Olper Museum ausgesprochen!
  • Ein weiteres Mal befasste sich der Stadtrat am 02.11.2006 mit dem Thema Museum. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, das „Alte Lyzeum“ als Museumsstandort vorzusehen, da es eine sehr kostengünstige Realisierung ermögliche. Grundlage für diesen Antrag war eine Studie von Herrn Alfons Harnischmacher, Olpe. Gleichzeitig beantragte die SPD-Fraktion die Einrichtung einer „Projektgruppe Museum“.

    Der SPD-Antrag wurde mehrheitlich unter Hinweis auf die Finanzlage der Stadt abgelehnt. Auch die Bildung einer Projektgruppe fand keine Zustimmung!
  • Der Förderverein war insbesondere darüber, dass keine Projektgruppe zustande kam, stark enttäuscht.
  • Nach vorhergehenden Beratungen im Vorstand des Fördervereins wurde in der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 07.11.2006 von der Vorsitzenden, Frau W. Ohly, erklärt, dass der Förderverein trotz aller bisherigen Rückschläge an seinem Ziel festhalte, aber jetzt neue Wege und Modelle suchen müsse, um die finanzielle Belastung der Stadt durch ein Museum zu verringern.

    Die Mitglieder des Fördervereins ermutigten den Vorstand, so zu verfahren.

Artikel Olper Rundschau

Artikel Siegener Zeitung

In der Mitgliederversammlung vom 14.03.2008 stellte die Vorsitzende, Frau Ohly, fest, dass die gerade vom Land NRW an Südwestfalen vergebene "Regionale" eine ganz neue Chance für die Finanzierung des Olper Museums eröffnet.

"Jetzt liegt es an der Stadt Olpe, diese Chancen zu ergreifen!"
"In 2008 wird sich entscheiden, ob Olpe nun doch noch sein Museum bekommt oder nicht!", so lauten die Kernaussagen von Wilma Ohly und Herbert Kemper. Da die Ergebnisse der von der "Regionale" mitfinanzierten Projekte im Jahre 2013 präsent werden müssen, ist jetzt keine Zeit mehr bei der konkreten Vorbereitung und Umsetzung zu verlieren. Rat und Verwaltung der Stadt sind gefordert, aktiv zu werden!

Der Förderverein geht optimistisch in das Jahr 2008!

Bringt Regional das Museum?

Der Förderverein ging optimistisch in das Jahr 2008. Es wurde zusammen mit der Kreis-Caritas Olpe ein Projekt entwickelt, bei dem ein geplantes Wohnheim mit dem alten Feuerwehrhaus verbunden werden sollte, um hier ein integriertes Museum einzurichten, in dem sich Heimbewohner und Museumsbesucher aufhalten und treffen könnten. Gleichzeitig hätten Heimbewohner kleinere ehrenamtliche Tätigkeiten im Museum übernehmen können. Es gab sehr gute Chancen, für dies völlig neuartige Modell Mittel aus der "Regionale2013" zu bekommen. 
 
Die Statdverwaltung lehnte es ab, diese Vorhaben zu unterstützen. Auch nach dieser Enttäuschung gab der Museumverein seine Absicht, doch noch zu seinem Ziel zu kommen, nicht auf.
     
Das 700jährige Stadtjubiläum in Jahre 2011 gab wiederum Gelegenheit, die Museumsidee neu zu forcieren; wegen der gerade hereingebrochenen Finanzkrise untersuchte der Vorstand Möglichkeiten, ein kleines Museum im alten Bahnhofsgebäude, das stark heruntergekommen war, einzurichten und mit einfachsten Mitteln zu betreiben, wobei die Trägeschaft bei der Stadt liegen müsste. Der Förderverein war bereit, sich mit seinen Finanzmittelnzu beteiligen.
 
Die Stadtverwaltung lehnte es ab, diese Pläne zu unterstützen.
 
Der Weg zu einem Museum in Olpe war bisher schon sehr lang;
Er wird wohl noch länger werden. aber die Idee einer Museumsgründung ist und bleibt stark; der Förderverein wird diesen Weg weiter gehen.

Vorstandsarbeit

Der Verein will zusammen mit der Stadt ein interaktives, modernes Museum  schaffen. In n allen Sitzungen wurden Vorschläge entwickelt, wie das Ziel längerfristig und schrittweise erreicht werden kann.  Sieben Vorstandssitzungen fanden im Berichtszeitraum vom 1. Juli 2009 bis 1. Oktober 2011 statt. Teilweise nahm der Bürgermeister teil, und  am 23. 2. 2011 diskutierte der Vorstand mit Fraktionsvorsitzenden der Olper Stadtverordnetenversammlung.

Nach dem Scheitern der Pläne, in Kooperation mit einem Seniorenzentrum das Museum für Jung und Alt im Stadtzentrum zu bauen und dafür  Zuschüsse von der  „Regionale“  zu erhalten, wurden kurzfristig notwendige Aktivitäten  festgelegt:

  • Die Museumssammlung wird gezielt erweitert und geordnet
  • Jährlich finden Museumsexkursionen statt
  • Das Vermögen des Vereins wird durch eine Satzungsänderung für den Museumsbau gesichert
  • Sporadisch werden Ausstellungen mit bestückt.

Wichtigstes Anliegen war zunächst ein Bestandsschutz für das Bahnhofgebäude. Im Februar 2010 war im Zusammenhang mit dem fortgeschriebenen Einzelhandelskonzept für die Stadt über die Bauleitplanung des Bahngeländes informiert worden. Hierauf setzte sich der Vorstand vehement für den Erhalt des Bahnhofsgebäudes  und dessen Verbleib im Besitz der Stadt ein. Wenn Olpe „eine überdurchschnittliche Zentralität“ besitzt, gehört auch ein Museum in die Stadt, und dafür ist der Bahnhof ein idealer Standort. Die Presse unterstützte das Anliegen, und in der Zwischenzeit ist zugesichert, dass das historische Gebäude erhalten bleibt.

 Um das heruntergekommene Haus zunächst äußerlich zu sanieren, war der Vorstand bereit, eigene Mittel dafür einzusetzen und in kleinem Rahmen mit einem interaktiven Kultur- und Museumszentrum zu beginnen. Bedingung dafür wäre allerdings ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für eine spätere Nutzung als Museum. Unser Vorstandsmitglied Axel Stracke entwickelte ansprechende Gestaltungspläne, die auch  in der Mitgliederversammlung großen Zuspruch erfuhren. Leider scheiterte die Idee an den fehlenden Voraussetzungen.

Mitgliederversammlungen

Am 22. März 2010 und am 16. März 2011 fanden im Ratssaal die Mitgliederversammlungen für den jeweiligen Berichtszeitraum statt. Zusammengefasst ergibt sich folgende Statistik. Die aktuelle Mitgliederzahl ist am 1.10.2011 mit 456 angegeben. Seit dem 1. 11. 2009 ist der Bestand um 29 gesunken. Ein Neueintritt ist zu verzeichnen. Begründungen für Kündigungen waren der Wegzug aus Olpe, finanzielle Gründe und die fehlende Aussicht auf einen baldigen  Bau des Museums. Die größte Zahl machen die Sterbefälle aus.

Die Mitgliederversammlung gedachte der Verstorbenen in Dankbarkeit für ihre Treue zu unserer Vaterstadt und ihr Engagement für ein Stadtmuseum. Bis zum 1.10.2011 waren dies, Jochen Fernholz, Agnes Scheele, Werner Bechheim (Stachelau), Kurt Jungfleisch, Werner Cordes,  Walter Koch (Bruchstraße), Marie-Luise Reipen, Ilse Bieneck, Bernhard Stupperich, Friedhelm Schmidt, Tonis Dornseifer, Paul Schulte, Berthold Alberts, und Herbert Kleine.

In der Mitgliederversammlung 2010 gab die Vorsitzende Informationen zum geplanten Bau eines Museums zusammen mit der Senioren-Einrichtung der Caritas am Alten Feuerwehrhaus. Hier wäre mitten in der Stadt ein attraktives, touristisches Angebot für Olpe und ein  Kulturhaus für Jung und Alt entstanden, das dem Anforderungsprofil der „Regionale Südwestfalen“ genügt hätte, so dass  Zuschüsse zu erwarten waren. Die Finanzkrise machte diesen Plänen ein unvorhergesehenes, abruptes Ende.

Herbert Kemper schilderte in der Versammlung anschließend anhand von Fotos die zahlreichen Bemühungen des Fördervereins in den letzten 12 Jahren, einen Standort für das Museum zu finden und gemeinsam mit der Stadt zu einem Ergebnis zu kommen. Nach allen fehlgeschlagenen Versuchen zeigt sich aktuell erneut der Bahnhof als Chance ab. Mut und Weitsicht der Stadtverordneten sind bei dieser Entscheidung gefragt.

Sodann wurden die Vorschläge von Wolfgang Reither zur „Einrichtung eines virtuellen Museums“ vorgestellt. Dies könnte bis zum Bau eines realen Museums eine Übergangslösung sein.

Der höchst interessante und anschaulich unterlegte Vortrag von Günther Becker mit dem Thema „Olpe als Verkehrsknotenpunkt“ beendete die Versammlung.

In der Mitgliederversammlung des Olper Jubiläumsjahres am 16.3.2011  kam die Enttäuschung über alle bisherigen fehlgeschlagenen Bemühungen ebenso zum Ausdruck wie der Wille des Vereins, das Museumsziel nicht aufzugeben. Bei der Neuplanung des gesamten Areals „hinter der Bahn“ bietet sich das alte Bahnhofsgebäude als Museumsstandort an. Vorschläge für die Gestaltung machte Axel Stracke als Mitglied des Museumsvorstands. Er zeigte zunächst zahlreiche alte Fotos von der Außenansicht des Bahnhofs und stellte eigene Pläne vor, wie es dort nach der Sanierung aussehen könnte. Damit fand er große Zustimmung. Leider sind jedoch die Voraussetzungen für eine Realisierung noch nicht spruchreif.

Der letzte Punkt der Tagesordnung hatte den Titel „Die  Ehrenbürger der Stadt Olpe“. Gretel Kemper stellte ihre neuen Forschungsergebnisse in den Zusammenhang mit der sozialen und politischen Entwicklung der Kreisstadt und fand dafür große Aufmerksamkeit (siehe auch „Olpe - Geschichte von Stadt und Land, Teilband 2, 2011).

Jahresbericht 2009 - 2011

Das Jahr 2011 ist für unsere Vaterstadt ein herausragendes Datum, kann die Stadt Olpe doch ihr 700-jähriges Stadtjubiläum feiern. Vielseitige Veranstaltungen und Inszenierungen zeigen das ganze Jahr über, wie lebendig und fortschrittlich die Kreisstadt ist, und wissenschaftliche Vorträge und Veröffentlichungen belegen historische Ereignisse. Olpe kann stolz auf seine Geschichte sein. Wie großartig wäre es da, wenn diese dauerhaft in einem modernen Stadtmuseum erlebt werden könnte! ....

Hier können Sie sich den kompletten Jahresbericht herunterladen. (PDF-Datei, 239 kB)